Ich
bin
dabei

Du
bist
dabei

Wir sind
dabei
uns zu
verlier'n.

An allem
was man sagt,
ist auch was
dran

Clueso—
Gewinner

An allem was man sagt,
an allem was man sagt, ist auch was dran!
Egal wer kommt, egal wer geht,
egal es kommt nicht darauf an.
Ich glaube nichts, ich glaub an dich,
glaubst du an mich, ich glaub ich auch.
Ich frage mich, ich frage dich,
doch frag ich nicht, fragst du dich auch.

Ich bin dabei, du bist dabei,
wir sind dabei uns zu verlier'n.

Leichter als leicht, geht es vielleicht,
leichter als das, was vielleicht war!
Leichter als leicht, das ist nicht weit
von hier zu dem, was noch nicht war.
Suchst du mich, dann such ich dich,
ist die Versuchung groß genug!
Ich lass es zu, komm lass es zu,
komm lass es uns noch einmal tun!
Ich geb' nicht auf, gehst du mit mir,
gehst du mit mir, mit auf uns zu!
Fällt dir nichts ein, komm leg nicht auf,
komm reg dich auf und komm zur Ruh.

Clueso—
Dreh Dich

Schau Dich um, schläfrige Welt
Träume rennen dem Wind hinterher

Schau Dich um, schläfrige Welt
Der Boden bis aufs Schwarz poliert

Dreh Dich,
dreh Dich
Dreh den Moment
um mit mir
Heb ihn nicht auf
und wart nicht
bis nichts mehr passiert

Max Herre—
Geschenkter Tag

ich glaub es war september
und so wars nicht geplant
da fällt aus dem kalender
sowas wie ein geschenkter tag
es war um kurz nach 13
da sieht er nen blumenstrauß
er konnt nicht dran vorbeigehn
und räumt die ganze bude aus
und er ging zum nächsten schutzmann
und sagt: wollense ein wenig liebe?
der sagt: kommense mit das kriegen wir hin
ich kenn da noch son paar tagediebe
und der freundliche schutzmann
nimmt ihn mit innen bau
sie sagen: herzlich willkommen
und er sagt: reiß mal die fenster auf

denn was du gibst ist was du kriegst ein geschenkter tag was du gibst ist was du kriegst

Clueso—
Freidrehen

Freidrehen
Die Dinge nicht benennen,
einfach die Luft anbrennen
Komm lasst uns freidrehen
Lass den Gedanken zu,
es gibt nichts zu tun
Außer freidrehen
Wir haben die Zeit gezählt
Das hat uns so gefehlt
Kommt lasst uns,
kommt lasst uns

Ich schau mich um,
der Sound pumpt
Blaues Licht,
wir tauchen auf Grund
Zeichensprache, atme aus und
Wir schwimmen durch die Menge, einfach raus um
Aufzutanken, loszulassen, abzuheben, irgendwo zu landen

Wir wollen, kleine Momente
die sich ungefragt einbringen
Leichter als leicht sein,
nichts was uns einengt
Wir wollen, etwas
was zu uns durchdringt
Songs hören, die wie
unsre Träume klingen
Wir wollen, dass unsere schlechtesten Tage
So wie heute sind
Das Glas heben, Gas geben,
maßlos übertreiben
Festplatte formatieren,
Neustart, überschreiben ...

Freidrehen—
Die Dinge nicht benennen,
einfach die Luft anbrennen

Clueso—
Zu schnell vorbei

Ich kam kaum los,
Die Tage hingen an mir.
Ich komm zurück
Jetzt ist es umgekehrt.
Verteil den Sand aus
meinen Schuh'n
In meinem Zimmer.
Was mach ich bloß,
Die Erinnerung kommt immer
um mich abzuhol'n,
Kann mich nicht wehr'n.
Ich will haben
was sich gut anfühlt,
Und zwar für immer.
Zu schnell vorbei.
Sag mal wie schnell verging
Schon wieder die Zeit?
Ich genieß den Moment.
Zu schnell vorbei.
Wie schnell es geht,
kann doch nicht sein.
Zu schnell vorbei!

Es ist ein Irrsinn,
Weil ich nicht beschreiben kann
Wie alles schneller läuft,
Nichts hält diesen Streifen an.
Will keine Zweifel haben.
Stell tausend Vergleiche an.
Wann war wohl die schönste Zeit,
Zu viel das vergessen bleibt.
Ich trau mich kaum die Augen zu schließen,
Will in Zukunft nichts verpassen
Wachsam bleiben und genießen.
Nicht mehr an morgen denken
Jeden Moment erleben,
Heute ist der Tag von dem wir später reden. ...

Joy Denalane—
Wo wollen wir hin von hier?

Wenn Du mal wieder
auf der Strasse stehst
Der Weg ist steil,
egal wohin Du Dich drehst
Dein Ziel noch ungewiss
Doch Du weißt, wo Du herkommst und weißt,
wer Du bist
Ein reines Herz und
ein klarer Blick
Tag für Tag, ich nehm's Schritt für Schritt
Vielleicht geht mal
ne Runde verloren
Dann steh ich auf und nehm's wieder von vorn

Denn wie man's sieht
Manche Dinge ändern sich, ändern wir unsere Sicht auf
Was geschieht
Es liegt in Deiner Hand, wenn Du's greifen kannst
Und was Du gibst
Du bist ein Teil Deines eigenen Glücks
Denn es folgt alles nur
dem einen Prinzip
Was Du auch gibst,
es kommt wieder zurück
Wieder zurück, wieder zurück
Alles kommt mal zurück, kommt wieder zurück

Die Nacht geht vorbei und weicht dem neuen Tag
Er hält uns bereit,was man zu träumen wagt
Ich geh mit Dir, wenn Du mich heute fragst
Sag mir, wo wollen wir hin von hier? ...

Max Herre—
Weg von hier

ich geh einen schritt vor
mach zwei zurück
hab drei akkorde im ohr
und einen verschwommenen blick
ich hab drei bäume gepflanzt
ein haus auf sand gebaut
zwei jahre auf ein dunkel-
weißes blatt geschaut
und dann schau ich dich an —
seh dir gehts genau wie mir

Pohlmann—
König der Strassen

Ich fühl' mich völlig frei
Bekomm' einen Sinn
für die kleinen Details.
Ich schau nicht mehr vorbei -
Ich leb' ab jetzt nach meiner Zeit.
In meinem Mikrokosmos -
Ich seh' mich lächeln
in den Pfützen der Stadt
Ich muss nichts mehr riskier'n
Is ok der Letzte der Letzen zu sein,
Der Letzte der Letzten.
Ich bin der König der Straßen
und lieg auf deinem Weg -
Erwarte keine Geschenke.
Und all die Häuserfassaden
jedes Geschäfts und Cafés
Sind meine 4 Wände.

im Rausch,
im Blitzlicht,
irgendwo

aha, ach so
mmh, schon klar
ach ja, soso

Clueso—
Baumkrone

Alles rennt umher wie aufgescheucht
Immer am Laufen dorthin wo gerade etwas läuft
Doch du bleibst stehn' mit einem Mal bis du Letzter
Denn, da brennt ein Feuer in dir, breitet sich aus
Wird immer größer und größer du wächst aus dir heraus
Gewinnst an Kraft, fängst an irgendwo an zu klettern
Und alle schaun dir zu
Du weißt nicht, was dir fehlt,
was du suchst, was du willst
Bis du es hast.
Du weißt nicht, was dich qäult,
was du suchst, du verpasst
Du willst Hoch hinaus
so weit du kannst
Was soll schon passiern'
der Affe fällt nicht weit vom Stamm
Du spürst den Wind
Von hier sieht man alles besser
Ganz oben angekommen
Spürst du den Puls der Nacht
Der Mond scheint dir zu
Baumkronen wippen im Takt
...

Clueso—
Nebenbei

Tauben fliegen über der Stadt,
ich seh den Staub glitzern
auch in der Nacht,
wir sind aufgewacht - nebenbei

keiner geht
mehr raus.
— alle lehn’
sich an.

Clueso—
Die Strassen sind leer

Alle im Bann, all die Stimmen vergeben.
Unter 'm Sand sickert das Gegengift.
Im festen Glauben, danach, wenn nichts passiert, hilft gegen die Ahnung, außer Reden, ausreden nichts.
Enttäuscht von einem Bild, das Litfaßsäulen schmückt, rückt schon der Nächste nach, der uns noch mehr verspricht. Keiner hebt die Hand, alle lehn' sich an.

Die Straßen sind leer, nichts geht,
keiner geht mehr raus.
Niemand packt was an oder etwas aus.
Die Straße nichts wert, niemand wehrt sich, kein Widerstand und doch voller Menschen menschenleer.

Die Straßen sind leer.

Schmeiß
weg
Dein
Telefon